Fernseh- und Radiodienste im Internet


Derzeit erleben wir in rasanter Weise den Durchbruch der digitalen Revolution auch im Medienbereich. Immer mehr Anbieter und Dienstleister nutzen die sich ihnen jetzt bietenden neuen Möglichkeiten des Internets, ihre Angebote an den User oder Teilnehmer zu übermitteln. Dabei haben sie Rücksicht auf das wesentlich geänderte Nutzungsverhalten zu nehmen, d. h. weg von den Real-Time-Angeboten wie auf den anderen Verbreitungswegen. Die klassischen Medien verlieren zunehmend an Attraktivität, vor allem bei jungen Teilnehmern, die immer stärker auf Abrufdienste wie <Podcast> oder <On Demand> setzen. Eben Sendungen und Dienste dann zu konsumieren, wie es individuell gefällt.


Voraussetzung für den Empfang von WebTV ist ein DSL-Anschluss mit einer Datenrate von mindestens 2 Mbit (DSL 2000). Der PC benötigt die neueste Browser-Version, einen 1024 MB grossen Arbeitsspeicher, einen Media Player und Flash-Software. WebRadio ist da schon genügsamer, je nach der vom Anbieter gestreamten Datenrate genügt auch bereits ein Modem. Ratsam ist in jedem Fall eine Flatrate, bei der man Zeit und Datenmenge unbegrenzt zu einem Festpreis nutzen kann.


Die besondere Übertragungsform beim WebRadio ist das Webcasting. Als Webcast bezeichnet man hier die Übertragung der Audiodaten im sogenannten Streaming-Format zum Anhören. Hörfunksendungen können auf diese Weise, wie beim gewohnten Radio, mit dem PC oder mit einem Stand-alone-Receiver über WLAN empfangen werden. Wer will kann seinen PC auch mittels Cinch-Kabel an die HiFi-Anlage anschliessen.


Alle audiovisuellen Webdienste findet man am besten über die Homepage eines Anbieters. Begriffe wie <Mediathek>, <Podcast>, <Webradio> oder <Livestream> sind eigentlich überall zu entdecken. Doch aufgepasst, die kommerziellen TV-Anstalten erheben für ihre Dienste gerne Download-Gebühren.


Eine weitere Möglichkeit, Rundfunkwebangebote leicht zu nutzen sind Plattformen, auf denen Streamlinks der verschiedensten Anbieter gespeichert und nach Genres zusammengefasst sind. Als Beispiele seien <surfmusik.de>, <shoutcast.com>, <zattoo.com>, <joost.com> oder <live-online-tv.com> genannt.


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